FEEL gegen die Angst

FEEL gegen die Angst hilft Dir, Dein Leben grenzenlos zu führen, mit Dir selbst eines zu werden oder zu sein und zu wissen: Es gibt absolut nichts, wovor Du Angst haben musst. Absolut überhaupt nichts!

Gehen wir einmal einige Ängste durch, die Du haben könntest.

Du hast Angst krank zu werden?

Wusstest Du schon, dass allein die Angst davor, krank zu werden, Deine Disposition krank werden zu können, dramatisch erhöht? Mit anderen Worten: Wenn Du keine Angst davor hast, krank zu werden, ist es wesentlich wahrscheinlicher, dass Du nicht krank wirst! Dies ist bewiesen.

Wusstest Du schon, dass es ganz massgeblich in Deiner Hand liegt, gesund zu bleiben? Die Komponenten Ernährung, Bewegung, Achtsamkeit und Schlaf bestimmen darüber und liegen ausschließlich in Deiner Hand!

Du hast Angst, Deinen Job zu verlieren?

Meinst Du, dass Du durch diese Angst Deine Chancen auch nur im geringsten verbesserst? Ja, es kann sein, dass Du Deinen Job verlierst. Das kommt vor. Aber dann sieh dies als Chance und sei darauf vorbereitet. Überlege Dir, was Du noch kannst. Überlege Dir, welche Alternativen Du hast. Und bereite Dich darauf vor, dass Du Deinen Job verlierst! Komme raus aus Deiner Komfortzone und plane Dein Leben und Deine Zukunft – jetzt.

„Schön gesagt, aber ich bin schon über 50 und habe auf den (Vor)Ruhestand gewartet!“ sagst Du mir.

Ja und? Ich bin 61 und jetzt geht das Leben erst los! Diesen Spruch habe ich auch schon auf Klassentreffen gehört, deshalb gehe ich da nicht mehr hin. Das Leben liegt vor Dir, jeden Tag! Ja, es werden schwierige Zeiten kommen, die Politiker wollen es ja so. Aber kann Dir das Deine Laune vermiesen? Ich hoffe nicht! Krise ist Chance! Krieg den Hintern hoch und feiere Deine Chancen! Jedes Problem in Deinem Leben ist eine Chance!

Du hast Angst, dass Dein Vater oder Deine Mutter stirbt – gerade jetzt?

Das verstehe ich. Aber meinst Du etwa, dass Du dadurch etwas änderst oder Lebensqualität gewinnst? Im Gegenteil, ich kann Dir eines versprechen: Beide werden sterben. Garantiert! Das ist das einzige, was jedem von uns garantiert ist!

„Ja, aber ich darf sie nicht besuchen zur Zeit, das macht es noch schwerer.“ erwiderst Du.

Ja, das ist leider so und ich verstehe Dich. Aber hilft Dir oder Deinen Eltern Angst auch nur einen Schritt weiter? Macht Angst Deine oder deren Situation auch nur ein klein wenig besser? Hilft es Dir oder ihnen?

Nein!

Also höre auf mit der dummen Angst vor dem Tod und beginne zu leben! Jede Sekunde! Jede Minute! Jede Stunde! Jeden Tag! Jede Woche! Jeden Monat! Jedes Jahr! Von jetzt ab immer bis zu Deinem Tod!

„Ich lebe doch!“ sagst Du jetzt.

Nein Du lebst nicht, wenn Du Angst hast! Du schränkst Dich ein, Du siehst Deine Chancen nicht, Du machst Dich und andere verrückt und Dich selber ständig klein! Ändere Deine Sicht auf die Welt. Lebe jeden Tag, als wenn es Dein letzter ist. Dann hast Du mehr vom Tag und zukünftig keine Angst mehr vor irgendetwas.

Du hast Angst, dass Deinen Kindern etwas zustößt, dass sie eine schwierige Zukunft haben?

Auch das verstehe ich. Aber darüber nachzudenken ist schlicht nicht Dein Job. Never ever. Du tust, was Du kannst für sie. Das ist gut so. Du würdest gern mehr tun? Tu es. Wenn es nicht geht – kein Problem. Dann geht es eben nicht. Und wenn Deine Kinder gross sind, ist es erst recht nicht mehr Dein Problem. Kinder stört es sogar meistens, wenn sich Eltern Sorgen machen. Kinder sind viel stärker als Du denkst.

Kinder wünschen sich eigentlich nur eines von Dir: Zeit, zuhören und da zu sein, wenn SIE es wollen. Nicht, wenn Du es willst! Denn Deine Sorge und Angst um die Kinder ist lediglich eine Projektion Deiner eigenen Ängste auf andere. Und dafür sind andere ganz einfach nicht da!

Ängstliche Menschen können noch vor tausenden anderen Dingen Angst haben. Aber die allermeisten Ängste haben rein gar nichts mit der Realität zu tun und manifestieren sich im wirklichen Leben niemals. Es sind die Grenzen, die sich Menschen selbst setzen und mit denen sie sich und – oft noch schlimmer – das Leben anderer beschränken.

„Aber ich habe sie wirklich, ich kann nichts dagegen tun!“ sagst Du jetzt vielleicht.

Doch, Du kannst etwas dagegen tun!

Eine Angst ist nichts anderes als eine selbst gesetzte Grenze, die Du auch selbst wieder aus Deinem Leben entfernen kannst. Du änderst hierfür den Denkprozess, um Dein Verhalten von der Angstsuche zur Lösungssuche zu entwickeln. Dabei hilft Dir der FEEL-Prozess, mit dem Du ein stabiles Verhalten der positiven Grenzüberschreitung erlernst.

Der erste Schritt des FEEL-Prozesses wird durch das „F“ beschrieben – finde Deine Grenze (Angst). Wenn Du weisst, was Deine Angst ist, brauchst Du hier erst einmal nicht lange suchen. Doch Vorsicht! Menschen mit einer Grenze (Angst) sind oft wahre Experten viele Grenzen (Ängste) gleichzeitig zu haben. Wenn Du dazu gehörst, kennst Du immer gleich die nächste Grenze (Angst), die die Ausgangslage rechtfertigt oder unterstützt. So wird das nichts!

Nimm Dir als erstes die Grenze, die Dich am meisten stört. Und jetzt gehst Du zum ersten „E“ des FEEL-Prozesses, dem Erfahren. Setze Dich mit Deiner Grenze auseinander, erfahre sie, stelle ihr Fragen. Viele Fragen und bitte viele „W“-Fragen. Wo ist die Grenze? Wann ist die Grenze da? Wodurch entsteht die Grenze? Wie wirkt sich die Grenze aus? Was macht die Grenze mit Dir? Warum lässt Du die Grenze in Dein Leben? Wie ist die Grenze entstanden?

Am allerwichtigsten aber ist die Frage „Wo wirkt die Grenze?“ Existiert die Grenze in meinem Kopf oder existiert sie in meinem wirklichen Leben?

Die Fragen erlauben Dir, Dich real mit der Grenze auseinanderzusetzen. Du findest hierbei immer mehr Antworten und die meisten Antworten zeigen Dir, dass die Grenze von Dir erdacht wurde, mit Deinem Leben aber wirklich nichts zu tun hast. Oder in den Fällen, wo es einen realen Bezug zu Deinem Leben gibt, stellst du rasch fest, dass Du entweder etwas verändern kannst oder auch nicht.

Sobald Du das Erfahren der Grenze durchlaufen hast, kannst du Dich dem zweiten „E“ des FEEL-Prozesses widmen, dem Entfernen. Wenn Du festgestellt hast, dass die Grenze nichts mit Deinem wirklichen Leben zu tun hat, kann Du sie aktiv entfernen. Wenn Du festgestellt hast, dass sie einen realen Bezug zu Dir hat, kannst Du sie ändern oder akzeptieren.

„Wie geht das denn?“ fragst Du jetzt vielleicht.

Autosuggestion heisst hier das Zauberwort um Dein Unterbewusstsein davon zu überzeugen, dass es diese Grenzen nicht gibt bzw. den gewünschten Teil zuzulassen. Dreimal am Tag nimmst Du dir hierfür 10 Minuten Zeit – am besten morgens, mittags und abends und noch besser vor einem Spiegel, um Dir selbst in die Augen zu sehen. Hierbei sagst Du Dir 10x laut und deutlich die Auflösungsformel für die Grenze.

„Ich mag meinen Chef“, „Meine Kinder werden erfolgreich“ oder „Ich rede gern vor anderen“ könnten Auflösungsformeln sein.

Ganz wichtig ist dann aber der letzte Schritt des FEEL-Prozesses, das „L“, das Loslassen der Grenze. Man könnte auch sagen: Nachdenken oder Grübeln verboten. Eine entfernte Grenze wird nicht wieder aufgesucht, besucht oder mit neuen Gedanken versehen. Wir besuchen niemals die Friedhöfe unserer Grenzen, Leben geht immer vorwärts, niemals rückwärts.

Nach dem Loslassen startest Du sofort mit der nächsten Grenze – egal ob klein oder gross. So kommst Du in einen unaufhörlichen Prozess, Du wirst unaufhaltbar. Im Laufe der Zeit lernst Du auch kleinere Grenzen und Probleme durch das Durchlaufen des Prozesses loszulassen. Am Anfang solltest Du eher häufiger die Autosuggestion anwenden.

Tue Dir einen Gefallen – übertreibe es nicht. Eine Grenze pro Tag reicht. Erfahrungsgemäss nimmst Du jede zweite Grenze in die Autosuggestion mit, so dass Du nach 30 Tagen rund 15 – 20 Sätze hast. Nach 30 Tagen ist aus Deinen Autosuggestionen eine Routine geworden, Du hast die Grenze dann wirklich losgelassen. Du lernst mit der Zeit, die gelernten Sätze wegzulassen und durch neue Sätze zu ersetzen.

„Wann bin ich fertig?“ fragst Du jetzt vielleicht.

Niemals! Der FEEL-Prozess ist die Basis eines gelungenen grenzenlosen Lebens. Ich verspreche Dir: Du wirst immer neue Grenzen finden, denn nur das Finden, Erfahren, Entfernen und Loslassen von Grenzen lässt Dich wachsen. Und genau dies ist Dein Auftrag auf dieser Welt!

Was sind Deine Erfahrungen mit Grenzen und Ängsten? Schreib es mir bitte in den Kommentaren. Ein anderer Beitrag zu diesem Thema:

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