Gesetze des Lebens: Das Prinzip der Mentalität

Das Prinzip der Mentalität ist die Basis aller Gesetze des Lebens. Ohne das Prinzip der Mentalität würde es die anderen Gesetze des Lebens nicht geben können, es ist das grundlegende Fundament.

Das Kybalion, die Quelle für die Gesetze des Lebens, formuliert das Prinzip der Mentalität sehr einfach:

Das All ist Mind.

Hier sieht man einmal, dass auch nur vier Worte kompliziert zu verstehen sein können. Was ist „All“ und was ist „Mind“? Das All ist alles, was unter dem materiellen Universum subsumiert werden kann, also alle Formen des Lebens, jegliche Materie und alle Energie. Mind bedeutet für den Menschen, was er denkt oder fühlt, oft auch unter dem Begriff „Geist“ subsumiert. Doch Mind geht viel weiter, es ist auch all das, was das Universum denkt und fühlt und insofern ist der englische Begriff Mind treffender als der Begriff Geist.

Anders formuliert: Mind ist nicht erkennbar und formulierbar, denn der Mind selber materialisiert sich nie. Du kannst es Dir als den Geist des Universums vorstellen, der alles erschaffen hat und allem innewohnt.

Mit nochmals anderen Worten: Geist ist Energie. Das Universum und ALLES in ihm ist geistiger Natur. Aus Geist entsteht alles, was zeigt, dass Materie nur manifestierter und materialisierter Geist ist. Jeder Gedanke hat also Schöpfungskraft, weil nur so der Schöpfungsprozess möglich wird.

Im Kybalion ist dazu geschrieben:

Wer die Wahrheit von der mentalen Natur des Universums erfasst hat, ist fortgeschritten auf dem Pfad der Meisterschaft.

Das heisst, um die Gesetze des Lebens zu verstehen, musst Du das Prinzip der Mentalität im ersten Schritt anerkennen und auf Deinem weiteren Weg verstehen. Dies hilft Dir dann auch die Dinge zu verstehen, die Du eigentlich nicht verstehen kannst.

Ein ganz einfaches Beispiel aus meinem heutigen Leben.

Wir haben einen jungen Hund, Marley, der nachts in meinem Büro in einem Käfig schläft. Er liebt diesen Käfig, er ist sein Zuhause. Heute morgen kam ich ins Büro und es traf mich der Schlag. Marley hatte seinen Käfig verlassen und im Büro mächtig randaliert, junge Labradore sind berüchtigt für solche Dinge. Dies passierte ausgerechnet genau heute nacht, denn ich hatte geplant viele Unterlagen heute wegzusortieren und deshalb bereit gelegt. Zufall? Wenn Du hier schon länger mitliest weisst Du, dass es keine Zufälle gibt. Du siehst übrigens im Titelbild das Werk von Marley.

Kein Zufall. Du bist noch skeptisch?

Es dauerte Stunden dies aufzuräumen und beim Aufräumen traute ich meinen Augen nicht! Marley hatte aus den Unterlagen gezielt alle Dokumente meiner Frau aussortiert und in einer Ecke gesammelt – nicht angebissen, nicht beschädigt, wunderbar in Ordnung! Dies ist kein Zufall. Ich kann Dir nicht erklären, wieso der Hund das konnte, aber es ist ein eindrucksvoller Beweis für das Prinzip der Mentalität.

Doch es geht weiter! Auf dem Schreibtisch lagen auch zwei Schecks, die, wenn er diese ebenfalls gefressen hätte, unwiederbringlich verloren gewesen wären. Marley hat diese Schecks nicht gefressen und sie ganz ordentlich aus seiner Verwüstung aussortiert! Glaubst Du jetzt noch an Zufälle?

Hinter all dem steht natürlich ein Motiv. Marley ist stinksauer, dass seine Mama, meine Frau, einen Businesstrip nach Deutschland macht, er hat so ziemlich alles versucht, dies zu verhindern. Aus seiner Sicht ist dies vermutlich ein Liebesbeweis und zugleich eine Warnung.

Ich weiss nicht, ob diese Erklärung die richtige ist, aber sie könnte es sein. Ich weiss aber, dass das, was ich Dir beschrieben habe nicht zufällig geschehen konnte. Du sagt jetzt vielleicht: „Blödsinn. Ein Hund kann nicht lesen.“ Vielleicht hast du Recht, aber erklärt Deine Aussage das Geschehen? Nein, natürlich nicht. Das einzige was wir wissen ist, dass dieser kleine Hund etwas zustande gebracht hat, von dem wir nicht wissen wie es ihm gelang. Punkt!

Und genau dies veranschaulicht das Prinzip der Mentalität sehr eindrucksvoll. Das Universum hat Marley befähigt zu Dingen, die kein Mensch versteht und die niemand für möglich hält. Es gibt also einen Mind, der diesen kleinen Hund zu dieser verrückten Aktion befähigt hat.

Wenn Du das akzeptierst – Du musst es nicht verstehen – bist Du bereit die nächsten Gesetze des Lebens kennenzulernen.

Was meinst Du zu Marley’s Aktion? Schreib es mir bitte in den Kommentaren.

Wenn Du schon einmal wissen möchtest, wie das zweite Lebensgesetz nach dem Kybalion lautet, kannst Du hier weiterlesen:

Die Gesetze des Lebens

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